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Vorweihnachtlicher Wochenendtrip: Dieses familiengeführte Hotel in Brixen erstrahlt in neuem Glanz
Die Stadt Brixen lockt diesen Winter nicht nur mit einem der schönsten Weihnachtsmärkte Südtirols, sondern auch mit dem frisch renovierten Hotel „Elephant“, das in achter Generation geführt wird
Anna Busch
Hotel in Brixen: So verwöhnt das „Elephant“ seine Gäste in der Adventszeit.
Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu – wieso nicht 2024 gleich mit einem spontanen Wochenendtrip in eine der ältesten Städte
Südtirols
verabschieden? Schnelle drei Stunden von München entfernt liegt die ehemals von Fürstbischöfen regierte Domstadt
Brixen
, mit ihren pittoresken Laubengassen, der mittelalterlichen Hofburg und dem in den Weinbergen gelegenen Kloster Neustift. In der Adventszeit lockt der örtliche
Weihnachtsmarkt
Tourist:innen aus aller Welt. Kitsch sucht man hier vergebens, setzt die Stadt seit einigen Jahren ausschließlich auf Südtiroler Kunsthandwerk und lokale, hochwertige Produkte. Genauso wie Brixen legt auch das Hotel „Elephant“ ebendort, das bereits in achter Generation geführt wird, viel Wert auf Tradition. Durch eine behutsame
Renovierung
erstrahlt das alte Haus nun in neuem Glanz und erzählt mit Antiquitäten und unaufgeregt elegantem Luxus von der Historie des Hauses und der Jetztzeit.
Erste Eintragungen des Hotels lassen sich bis in das Jahr 1442 zurückverfolgen.
Heute lassen kunstvoll erhaltene Fresken und antikes Mobiliar auf die Geschichte des Hauses schließen.
Vom einfachen Gasthaus zum Traditionshotel
Das Hotel „Elephant“ steckt voller spannenden Geschichten, die es teilweise bis heute erzählt. Besonders schön lässt sich die Historie – das Haus existiert bereits seit über 500 Jahren – anhand seiner Namensgebung skizzieren. Wie kam das einst einfache Gasthaus zu seinem Elefanten, ist das Tier doch gar nicht heimisch in
Südtirol
? Alles fing mit einem großzügigen Geschenk von König Johann III. an seinen Neffen, Erzherzog Maximilian von Österreich, im Jahre 1551 an. Seine außergewöhnliche Wahl fiel auf einen Elefanten, der seine Reise im Hafen
Lissabons
begann und schließlich in
Wien
enden sollte. Als nach mehreren Monaten beschwerlicher Reise der Soliman Durchzug in Brixen hielt, strömten die Einwohner:innen auf die Straßen, um den exotischen Dickhäuter zu begrüßen. Zur Erholung von den Strapazen des monatelangen Fußmarsches, übernachtete seine Entourage ganze 14 Tage in dem kleinen Gasthaus, bevor es weiter Richtung Wien ging. Dort angekommen, machte dem Soliman Heimweh schwer zu schaffen und er verstarb nur ein Jahr später.
Für das Hotel „Elephant“ gibt es jedoch ein Happy End. Seit 1773 ist das Haus in Familienbesitz – in mittlerweile achter Generation führen es Elisabeth Heiss, Michael Falk und Eleonora Corazza. Obwohl die Zeit mit einzelnen antiken Schmuckstücken zurückgedreht wird, herrscht doch nie Stillstand. Peu à peu wurde das Hotel in den letzten zehn Jahren sorgsam renoviert. Diesen Sommer kamen 13 weitere Zimmer und Suiten durch den Ausbau des Dachgeschosses hinzu. Hier trifft Romantik auf gemütliches Wohnzimmer-Gefühl in pudrigem Rosa oder Taubenblau und flauschiger Samt auf Nachtkästchen im edlen Lack-Finish. Neben ihrer Leidenschaft für Design ist Eleonoras Studium der Denkmalschutzpflege in Venedig treuer Ratgeber in Sachen Neugestaltung. Denn das Alte soll bewahrt werden, das Hotel gleichzeitig dennoch in neuem Glanz erstrahlen – sodass auch die Stammgäste gerne wiederkommen.
Mit viel Liebe fürs Detail gestaltete Eleonora Corazza 13 neue Zimmer und Suiten im ausgebauten Dachgeschoss.
Türen auf: Die 40 - 50 m² großen Suiten des Haupthauses punkten nicht nur mit einer gemütlichen Leseecke, sondern begeistern auch mit einem atemberaubenden Blick auf die Berge.
Die ehemalige Scheune ist jetzt ein Ort der Ruhe und Entspannung
Die wuchtigen Säulen aus Stein und das geschwungene Gewölbe lassen auf die alte
Scheune
schließen, die hier einmal stand. Sonst erinnert jedoch nicht mehr viel an den ehemaligen Schweinestall. Lehm verputzte Wände in warmem Nougatbraun, im Fischgrätmuster angeordnete Terracotta-Fliesen und orientalisch anmutende Messing-Skulpturen, die sich im Wind drehen, kleiden jetzt den neu gestalteten Wellnessbereich mit Pool, finnischer Sauna und einem Dampfbad.
Im Spa ist Kontrastprogramm angesagt. Statt verspielter Opulent sorgt sinnlicher Purismus für Entspannung.
Der neue Wellnessbereich in der ehemaligen Scheune ist für
Adults only
zugänglich.
Im Indoor-Pool können die Gäste genüsslich ihre Bahnen ziehen – mit Blick ins Grüne.
Von Südtirol in die Welt – und wieder zurück
Es überrascht nicht, dass sich die Tradition wie ein roter Faden auch durch die Kulinarik des Hotels zieht. In der urigen, mit Holz vertäfelten Zirbenstube des Restaurants „Elephant“ begrüßt Chefkoch Matthias Bachmann seine Gäste mit regionalen Südtiroler Speisen: „Einfach und auf den Geschmack konzentriert!“, lautet sein Credo. In der benachbarten „Apostelstube“ geht er jedoch gerne auf
Reisen
, insbesondere japanische Geschmackserlebnisse stehen bei ihm hoch im Kurs. Die Ferne ist in Brixen dann manchmal doch ganz nah. So bezieht Bachmann asiatische Zitrusfrüchte, wie Shizo und Myoga, von einer kleinen Bonsai-Schule in Neustift. Die kreative Fusions-Küche des im
Art-déco-Stil
gestalteten Restaurants mit lediglich vier Tischen wurde im Jahr 2019 mit einem Michelin-Stern gewürdigt.
„Das Gute ist nie so gut, dass man es nicht noch besser machen kann“, findet Inhaber Michael Falk und so bleibt das Hotel „Elephant“ immer in Bewegung und überrascht seine Gäste stets mit kleinen Neuerungen.
Die Apostelstube nimmt ihre Gäste mit ihrem kreativen Tasting-Menüs auf eine Reise von Südtirol bis nach Japan.
In der alten Zirbenstube werden Südtiroler Klassiker von Mathias Bachmann neu interpretiert.
客服
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