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阿姆斯特丹170平运河住宅丨荷兰阿姆斯特丹丨荷兰室内建筑师Toula Alexander

2024/08/28 00:00:00
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Leben mit Kunst: Diese 170-Quadratmeter-Wohnung in Amsterdam zeigt, wie es geht!
Alles andere als austauschbar: Ein junges Paar machte aus einer Wohnung in einem jahrhundertealten Grachtenhaus ein absolut individuelles Zuhause. Und fing dabei auch den Vibe der Stadt ein
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Diese Wohnung in einem Grachtenhaus in Amsterdam hat ein vielschichtiges Interior, in dem Kunst eine zentrale Rolle spielt. Aber immer wieder zog es Michael Camacho, der in den USA aufwachsen und gerade 41 geworden ist, für einige Jahre nach Amsterdam. „Ich hatte das Glück, in dieser Stadt großartige Menschen zu treffen, und ich wollte in ihrer Nähe sein.“ Beim letzten Umzug, 2022, gelang es Mike, auch seinen Lebensgefährten Philipp zu überreden, mitzukommen in die Niederlande. Die beiden wohnten damals gemeinsam in London. Philipp stammt aus Deutschland und ist wie Mike viel herumgekommen. Er war auf der Suche nach ein wenig Entschleunigung in seinem Leben, und da schien das eher gemütliche Amsterdam eine gute Option.
Mitten in der Stadt und doch im Grünen
2023 kaufte das Paar gemeinsam eine Wohnung, nicht irgendwo, sondern mitten im Zentrum der Stadt, in einem pittoresken Grachtenhaus. „Wir sind sehr urbane Menschen. Hier können wir vor die Haustür gehen und sofort irgendwo einen Happen essen oder Kaffee trinken. Das lieben wir.“ Außerdem biete Amsterdams Innenstadt trotz der vielen Touristen eine hohe Lebensqualität, findet Mike. Vom Schlafzimmer ihres neuen Zuhauses etwa geht der Blick direkt ins Grüne, in einen ruhigen Garten. Und auch über die Dächer der Stadt kann das Paar schauen, und zwar von seiner Dachterrasse, auf der es erstaunlich still ist; nur Vogelgezwitscher und Glockengeläut einer nahegelegenen Kirche sind zu hören.
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Der 41-jährige Michael Camacho hat ein großes Faible fürs Midcentury-Design – und für Einflüsse aus China und Japan. Kommode von Florence Knoll aus Teakholz.
Die zweigeschossige Wohnung, die sich über 170 Quadratmeter vom Vorderhaus am Kanal über das sogenannte trappenhuis (Treppenhaus) bis ins achterhuis (Hinterhaus) zieht, ist zwar nicht Mikes erste Immobilie, aber doch die erste, in der er selbst wohnt. Bis dato hatte er immer in Mietwohnungen gelebt. Und das sei auch okay, denn daran, dass man einen Ort besitzen und komplett umgestalten muss, um ihn persönlich zu machen, glaubt Mike nicht. „Wenn man spannende Kunst hat oder Möbel, die man liebt, dann reicht das.“ Man müsse nicht immer gleich Wände einreißen oder die Küche in seiner Lieblingsfarbe streichen.
Wohnen zwischen Malerei, Grafik, Fotografie
Zwar nennen die beiden Männer die Grachtenwohnung nun ihr Eigen, aber sie war bereits in einem guten Zustand, als Mike und Philipp einzogen. Ein komplettes Makeover brauchte es also nicht, die Räumen erhielten vor allem durch die Einrichtung eine individuelle Note. Unterstützt wurden die Eigentümer von der niederländischen Innenarchitektin Toula Alexander, die das Projekt mit umfassendem Knowhow begleitete, Mike und Philipp aber immer darin bestärkte, dem eigenen Gespür für Ästhetik zu folgen und die eine oder andere kühne Entscheidung zu treffen. So zeichnet sich in diesem Interieur nicht die Handschrift der Designerin ab, sondern vielmehr der erlesene Geschmack der Eigentümer. Was als Erstes ins Auge fällt? Kunst, Kunst und noch mal Kunst, an den Wänden, auf Regalen, am Boden. Es gibt kleine und große Arbeiten, zeitgenössische wie historische, Malerei, Fotografie, Grafik.
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Die offene Küche. Vor dem Fenster steht ein „Egyptian Stool“ des dänischen Architekten und Designers Ole Wanscher. Das Gemälde an der Wand stammt von einem unbekannten deutschen Künstler.
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Kunst auch in der Küche: Auf Regalen und der Arbeitsplatte platziert, kann man die Bilder flexibel arrangieren und austauschen.
Das Herzstück der Einheit bildet ein 90 Quadratmeter großer Bereich, der als Wohn- und Esszimmer dient und in eine offene Küche übergeht. Erbaut wurde das Haus im 18. Jahrhundert. Manchmal stellt Mike sich vor, wie sein Wohnzimmer früher als „pronkkamer“ diente, als ein repräsentativer Raum, in dem im Goldenen Zeitalter Gäste empfangen wurden, in dem man plauderte, Musik hörte und Errungenschaften aus Übersee präsentierte. „Dieses Zimmer ist eine Art moderne pronkkamer. Wir können uns hier zu zweit oder mit Freunden eine schöne Zeit machen inmitten der Möbel und der Kunst, die wir lieben.“
Midcentury-Design trifft auf zeitgenössische Kunst
Und welche Kunst ist das? Ganz unterschiedliche, sagt Mike, aber besonders wichtig sind ihm die Zeitgenossen. Über einem Daybed am Fenster beispielsweise, von dem aus er gern den vorbeiziehenden Booten auf dem Kanal nachschaut, hängt ein Bild der jungen britischen Künstlerin Sophie Bayntun. Und neben dem Vintage-Esstisch des Dänen Arne Vodder platzierte Mike ein Werk des 1983 geborenen Niederländers Joost Krijnen. Was ihn an dessen Arbeit fasziniert? Die vielen Marker-, Bleistift- und Pinselstriche, die scheinbar in Minutenschnelle aufs Papier geworfen wurden, aber „dennoch ein außergewöhnliches Gesamtbild ergeben.“ Beinahe täglich zieht es Mike, der gerade eine Art Sabbatical macht und deshalb Zeit und Muße hat, in die Stadt, Ausstellungen, Galerien und Ateliers. „Wir möchten junge Künstler:innen unterstützen und ihnen einen Platz in unserem Zuhause geben, damit sie zu zukünftigen Klassikern werden können.“ Zu Unrecht werde gerade die niederländische Kunstszene oft unterschätzt.
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Neben dem drei Meter langen Esstisch von Arne Vodder hängt ein Bild des Niederländers Joost Krijnen. Woher rührt das ausgeprägte Interesse eines Mannes für Kunst und Design, der eigentlich im Bereich Private Equity arbeitet? „In der High School habe ich angefangen, mich für Kunstgeschichte zu begeistern. Ich wollte Architekt werden. Aber meine Lehrerin – die mit einem Architekten verheiratet war – hat gesagt: Lass es! Damit verdienst du kein Geld.“ Also entschied Mike sich für die Finanzbranche. Mit der Zeit aber kam die Leidenschaft für die Kunst zurück, er besuchte Museen und kam auf den Gedanken: Warum sich nicht Ähnliches nach Hause holen? Heute, da er die finanziellen Mittel und auch den nötigen Platz hat, ist Mike glücklich, in etwas investieren zu können, an dem er sich jeden Tag aufs Neue erfreuen kann.
Dazu gehören auch Möbel und Kunsthandwerk. Mike und Philipp schätzen die Möglichkeit, beides in ihrem großen Wohn- und Essbereich frei arrangieren zu können. Das Midcentury-Design sei ohne Frage seine große Leidenschaft, bekennt Mike, mit der Zeit aber wurde ihm klar, dass es mehr braucht, um ein Interior zu komplementieren. Räume, die nur aus Teakholz und Eiche bestehen, wirken eben manchmal etwas flach. Also kamen Dinge hinzu, die moderner und aufregender sind – wie die zeitgenössische Kunst.
Und ein Stil, der geprägt ist von den Orten, an denen die beiden Männer gelebt haben. Einst gehörte das Grachtenhaus, in dem sie heute wohnen, Kaufleuten, die in ferne Länder reisten und von dort exotische Objekte mitbrachten. Ein bisschen so sei es nun auch bei ihnen, sagt Mike. Dabei gehe es nicht um das Ansammeln von Dingen von hier oder dort. Vielmehr greift das Interior mit subtilen Anspielungen das auf, was Mike und Philipp an ihren einstigen Wohnorten mochten. An vielen Stellen der Wohnung etwa werden Einflüsse aus Asien deutlich, an anderen ist sie eher von britischer Einrichtung geprägt, die weniger puristisch ist und mutiger, was Farben und Muster angeht.
Tiefgründigkeit und Plastizität sind es, die Mikes und Philipps Interior auszeichnen. Ihre Einrichtung achtet die Geschichte eines 300 Jahre alten Hauses und fängt zugleich den Vibe und die Energie einer modernen Stadt ein. Wie in einem Gemälde überlagern sich ganz verschiedene Schichten, und erst so wird die Sache rund – und gut!
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Das 90 Quadratmeter große Wohnzimmer ist in verschiedene Sitzbereiche unterteilt. Eingerichtet unter anderem mit einem Daybed von Ib Kofod Larsen, den „X-Chairs“ von Peter Hvidt und Orla Mølgaard-Nielsen sowie Marcel Breuers Tisch „Laccio“. Von den Fernsten schaut man direkt auf den Kanal.
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Blick von der Küche in den Flur, der über das „trappenhuis” ins „achterhuis“ (Hinterhaus) führt, wo sich die Wohnung fortsetzt. Deckenleuchte von Bocci.
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Auf diesem Daybed von Bolid macht es sich Mike gern mit einem Buch gemütlich. Darüber hängt das Bild „The Beach“ der Künstlerin Sophie Bayntun, die Britin ist und in Portugal arbeitet.
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Das Arbeitszimmer im zweiten Geschoss der Wohnung. Auch hier: Midcentury-Möbel.
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Das Schlafzimmer des Paares. Über dem Bett eine Wandtafel, die ein Motiv aus der chinesischen Tang-Dynastie zeigt. Hergestellt in Japan im 19. Jahrhundert.
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Vom Schlafzimmer schaut man direkt ins Grüne. Die Farbe wird auch an anderen Stellen der Wohnung aufgegriffen. Etwa mit diesem „Heritage Chair“ von Frits Henningsen oder einem Schrank in der Küche.
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Blick ins Masterbad.
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Von der Badewanne sieht man den Kanal. Links im Bild: Ein Regal aus Hongkong.
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Das Gästezimmer.
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Überall in der Wohnung findet sich Kunst, sei es an der Wand, am Boden oder auf Regalen.
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Ein weiterer Sitzbereich. Über dem kleinen Sofa hängt ein Werk der Künstlerin Jen Wink Hays.
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Das Gästebad.
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Die Dusche im Masterbad.
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Die Dachterrrasse. Hier ist man mitten in der Stadt, aber doch abgeschieden.
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Das Gebäude an einem der zentralen Amsterdamer Kanäle wurde 1740 als Kaufmannshaus erbaut. Es diente seitdem unter anderem als Sitz einer Bank und als Druckerei. Im Jahr 1997 wurde es in fünf Wohnungen aufgeteilt.
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