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Ein Haus aus Beton: So lebt eine Familie im Münchner Umland mit Blick auf die Zugspitze
Weiße Wände? Fehlanzeige! Das Haus einer Familie in Oberbayern besteht vollständig aus Beton und ist dabei überraschend gemütlich
Im Süden von München hat sich eine junge Familie ein Haus gebaut und dabei alles auf eine Karte gesetzt: Leichtbeton!
Unverhofft kommt oft. Dieses Sprichwort ist bestimmt auch Laura Gerardy und ihrem Mann ein Begriff, die 2017 kurz davor waren, ein Haus zu kaufen und es nach ihren Vorstellungen zu ändern. Doch dann kam alles anders, sie kauften ein freies Grundstück am Hang und bauten kurzerhand selbst. Die Idee, an den Münchner Stadtrand zu ziehen, kam bei Gerardy und ihrem Mann nach der Geburt ihrer Zwillinge auf. Die beiden, sie ist Marketingmanagerin, er im Verlagswesen tätig, träumten vom ruhigen
vollständig den Rücken zu kehren: „Wir wollten raus aus der trubeligen Stadt und aufs Land, wo die Kinder mit ihren Fahrrädern durch den Ort flitzen dürfen, der Sportplatz einen Katzensprung entfernt ist und die Äpfel und Beeren aus dem Garten genascht werden können“, sagt Gerardy. Weil Träume manchmal wahr werden und die beiden nicht lange zögerten, erhielten sie die Zusage für ein Hanggrundstück mit
Scharfkantig führt die skulpturale Betontreppe ins Obergeschoss des Hauses.
Der Beton spielt im Haus die Hauptrolle
Ein Haus komplett aus
Leichtbeton
zu bauen, ist nicht unbedingt üblich, schon gar nicht in Oberbayern. Die gebürtigen Mainzer setzten den Plan in die Tat um, und das ganz schön radikal: „Die Idee war, den Beton so zu nehmen, wie er kommt. Nichts verstecken oder nachbessern“, Laura Gerardy und ihr Mann verzichteten also auf die Veredelung, die als Sichtbeton bekannt ist, „dieser Mut war während des Baus auch manchmal herausfordernd – hinter jeder Schaltafel steckte eine neue Überraschung“, sagt Gerardy. Ein Jahr lang dauerte der Bau, bis die Familie 2018 einzog.
„Wir wollten den Beton so nehmen, wie er kommt. Nichts verstecken oder nachbessern.“
Das eklektische Interior schafft eine warme Note
Auch im Inneren des Hauses überrascht die Formensprache hier und dort. Es gibt stumpfe Winkel, offene Räume und kleine Ecken als Rückzugsorte. Das Zentrum des Hauses bildet ein großer Wohn- und Essbereich mit Küche. Der frei stehende Block mit Herd und Spüle steht mitten im lichten Raum, direkt daneben das Sofa mit Blick nach draußen. Dahinter führt eine skulpturale Treppe (ebenfalls aus Beton) ins Obergeschoss, wo sich Schlaf- und Kinderzimmer befinden. Weil sie die eigensinnige Struktur der Betonwände so sehr faszinierte, hängten sie erst nach und nach Bilder von ausgewählten Künstler:innen an die Wände. Auch die Möbel kamen über die Zeit zusammen und sind teils Vintage-Funde, Sonderanfertigungen, Designklassiker und Stücke der Starnberger Interiordesignerin Andrea Harbeck aka
. Hinter den rahmenlosen Glasfronten befindet sich die Terrasse mit Grillplatz.
Der steile Garten musste wohldurchdacht angelegt werden, denn ein Hanggrundstück kann hier schon mal zu einer kleinen Herausforderung werden. Zehn verschiedene Ebenen gestalteten die beiden mit Unterstützung der Gartendesignerin Alexandra Lehne. Auf einer davon gibt es nun genug Platz zum Fußball spielen. Von der großen Terrasse kann die Familie bei gutem Wetter den Gipfel der Zugspitze erkennen. Laura Gerardys persönliches Highlight? „Ist unsere Sauna mit traumhaftem Blick über den See.“
Am Küchentisch von Peam Design verbringt die Familie mehr Zeit als ursprünglich gedacht.
Vom Sofa aus blickt die Familie ins Grüne. Rechts vom Kamin geht es ins Esszimmer.
Freistehender Küchenblock mit Fronten aus Seekiefer.
Die Zimmer im Obergeschoss sind mit einem offenen Flur verbunden. Warme Holzeinbauten sorgen für Wohnlichkeit im Betonkubus.
Ein kleines Platzwunder: Am Esstisch von
Peam-Design
finden bis zu 14 Gäste Platz.
Eine von mehreren Leseecken mit einem Vintage-Sessel und
Flos' Parentesi-Leuchte
.
Die animalischen Objekte stammen von den Zwillingen im Grundschulalter.
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