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Pariser Chic: So wohnt eine Familie mit Blick auf den Eiffelturm
Was begeistert hier mehr – der elegante Umbau oder der sensationelle Ausblick? Werfen Sie mit uns einen Blick in ein Familien-Apartment direkt neben dem Eiffelturm!
Nicolas Milon
Pariser Chic, familientauglich: Im Viertel Passy schuf Lauranne Elise Schmitt eine sehr französische, lichtdurchflutete Version von modernem Luxus für ein Paar mit zwei Kindern.
Grandios, diese Aussicht – das Visavis ist der
Eiffelturm
! Selbst wenn man in
Paris
lebt, kann man sich an diesem eisernen Fachwerkturm nie sattsehen. Dann die Wohnung: 140 lichtdurchflutete Quadratmeter in dem hügeligen, trendigen Pariser Viertel Passy mit seinen vielen Restaurants und kleinen Läden.
Magnifique!
Aber das Gebäude aus den 1990er-Jahren ließ der Innenarchitektin Lauranne Elise Schmitt, die bei diesem Projekt mit der Kollegin Alicia Luxem zusammenarbeitete, nicht viel Spielraum. „Unsere Grundidee war, durch ein großes Möbel den Wohn- vom Schlafbereich zu trennen. Die Raumaufteilung selbst war dann leicht.“ Eine Leichtigkeit à la Tetris: Eine vierköpfige Familie sollte darin wohnen, also galt es unterzubringen: Wohnzimmer, Küche, Esszimmer, zwei Kinderzimmer mit jeweiligem Bad, ein Elternschlafzimmer mit Bad,
Arbeitszimmer,
Hauswirtschaftsraum und natürlich jede Menge Stauraum.
Das Wohnzimmer mit maßgefertigten Bücherregalen aus Eiche – sie integrieren den neu gestalteten Kamin aus Travertin und die kreisförmige LED-Wandleuchte „Curves“ (Le Deun). Den Coffeetable aus massiver Eiche (Das Studio) flankieren zwei „Ray“-Sofas von Antonio Citterio für B&B Italia. Wandfarbe „Calcaire“ von Argile Peinture. Teppich aus Naturfasern von Codimat.
Spiel mit Glas und Spiegeln
Beginnen wir mit dem Entrée. Als Reminiszenz an die
Art-déco
-Vorliebe der Eigentümer und ihre persönlichen Bezüge zu New York, wo das Paar einige Jahre lebte, steht hier ein Möbel mit leicht versetzten Spiegeltüren, die ihm ein facettiertes Profil verleihen. In dieses skulpturale, sechs Meter lange Einzelstück sind Türen integriert, zwei davon führen in die Kinderzimmer, alle anderen verbergen Stauraum. „Es ist eine Reverenz an die berühmte Treppe von Chanel in der Rue Cambon, an das Chrysler Building und das Glitzern des ,Studio 54‘“, so Schmitt. In diesem auf zeitgenössische Weise klassischen Eingangsbereich spiegelt und multipliziert sich das Licht. Es verändert sich den ganzen Tag, erzeugt immer neue Nuancen, Schattenspiele und Reflexionen. Glas- und Spiegeltüren, einige eingefasst mit patiniertem
Messing
, andere, die sich 180 Grad weit öffnen lassen, und gläserne Schiebetüren ermöglichen es, Räume zu trennen und gleichzeitig die helle Großzügigkeit der Wohnung zu betonen.
Die drei Hauptkomponenten des Apartments: Spiegel, Glas und das Zusammenspiel von honigfarbenen Eichenmöbeln und durchgehend verlegtem Französischem Fischgrät-Parkett. Hier im Eingangsbereich bietet der sechs Meter lange Spiegelschrank mit seinen leicht versetzten Türen jede Menge Stauraum. Zwei seiner Türen führen zu den Kinderzimmern.
Pariser Chic in Eiche und Creme
Das Geheimnis von so viel französischer Eleganz und Leichtigkeit? Sorgfältig konzipierte Details und die Kombination von zeitlos schönen Materialien: Spiegel, patiniertes Messing, kupferfarbenes Aluminium,
Travertin
, Granit und
Eiche
bilden den unaufdringlichen Rahmen, in dem die Innenarchitektinnen mit Pop-Art-Werken der Besitzer Akzente setzten. Die drei Hauptkomponenten des Apartments sind: Spiegel, Glas und das Zusammenspiel von honigfarbenen Eichenmöbeln und durchgehend verlegtem Französischem Fischgrät-
Parkett.
Die Wohnung selbst hat einen langen Weg hinter sich: Blümchentapeten, veraltete Teppichböden und Schreinerarbeiten… Nichts davon blieb. Lauranne Elise Schmitt begann mit einem leeren Blatt Papier und zwei tragenden Wänden, die durchbrochen wurden. Gemeinsam mit Alicia Luxem entwarf sie alle Schränke, die dann nach Maß angefertigt wurden. „Holz ist in dieser Wohnung omnipräsent. Wir haben es wegen seiner warmen Ausstrahlung intensiv verwendet, meist honigfarben gebeizt. Es ist unaufdringlich und harmoniert sehr gut mit dem Cremeweiß der Wände und der etwas rosigeren Nuance in den Schlafzimmern.“
Um den Saarinen-Esstisch (von Knoll) stehen Stühle aus Ulme und Leder. Darüber eine Deckenleuchte von L’Atelier 55. Vorhänge aus dem Wolle-Leinen-Mix „Morgana Duo“ von C&C Milano.
Die Küchenfronten aus honigfarbener Eiche wiederholen das Konzept der Bücherschränke im Wohnzimmer. Die Kücheninsel ist mit kupferfarbenem Aluminium verkleidet, die Arbeitsplatte wie auch Wandverkleidung darüber aus dem Quarzit „White Macaubas“.
Schmeichelnde Kontraste
Die maßgefertigten Küchenschränke sind aus Eiche, die Arbeitsfläche und die Wandverkleidung darüber aus dem
Quarzit
„White Macaubas“ – die Kochinsel bildet dazu mit ihrer kupferfarbenen Aluminiumfront einen harmonischen Kontrast. Eichenparkett zieht sich durch alle Räume, nur im Elternbad wurden große Keramikplatten in Marmoroptik verwendet. Passend dazu das Waschbecken aus
„Verde Alpi“-Marmor,
der sich in einem kleinen Fries als
Art-déco
-Huldigung wiederholt. Ein schönes Geheimnis verbirgt sich über dem Kamin aus Travertin: Versteckt in der Täfelung befinden sich Bar und Beamer.
Glastüren, eingefasst mit patiniertem Messing, trennen die Bereiche und schaffen Transparenz und Helligkeit.
Blick vom Wohn- ins Arbeitszimmer. Auf der Liege „Ray“ von Antonio Citterio für B&B Italia ein Kissen aus dem Stoff „Ria“ von Kvadrat.
Das Elternschlafzimmer mit angrenzendem Bad.
Das Elternbad im
Art-déco
-Stil: Der Waschbeckenblock ist aus „Verde Alpi“-Marmor, die Möbel dazu passend grün lackiert, die Keramikfliesen in Marmoroptik. Armatur „Venezia“ von Fantini.
Auch in den Kinderzimmern: honigfarbene Eichenmöbel zum hellen Parkett. Die Griffe des verspiegelten Kleiderschranks sind aus massiver Eiche und maßgefertigt. Vorhang aus „Pueblos Botanica“ von Pierre Frey.
Illustrer Nachbar: Der Eiffelturm ist nur ein paar Schritte entfernt.
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