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Diese funktionale Mini-Wohnung von 30 Quadratmetern ist eine Insel der Ruhe – dank Japandi-Stil und eigener Terrasse
Renovierung mit schmalem Budget: So wurde eine unpraktische Einzimmerwohnung in Paris zum lichtdurchfluteten 30-Quadratmeter-Apartment mit japanischem Touch und privatem Mini-Garten
Annabelle Dufraigne
Sarah Rottach
Renovierung in Paris: Architektin Hélène Lacombe gestaltete dieses 30-Quadratmeter-Apartment mit Terrasse im Japandi-Stil um und schuf einen schicken Mix aus Holz und Licht.
In einer Mega-City wie
Paris
zur Ruhe zu kommen, ist nicht leicht – insbesondere in einem belebten Viertel wie Pigalle, in dem sich unter anderem das weltbekannte
Moulin Rouge
befindet. Das Viertel, in dem die französischen Schriftsteller:innen George Sand und Alexandre Dumas lebten, gilt als Wiege der Pariser Romantik und ist von neoklassizistischer Architektur geprägt.
Doch inmitten von Pigalle ist es der Pariser Architektin Hélène Lacombe gelungen, auf nur 33 Quadratmetern eine helle Ruheoase zu schaffen, die sich am Ende eines Innenhofes befindet. Das Highlight der Mini-Wohnung im 19. Arrondissement: eine
kleine private Terrasse
. Mithilfe von Beton Ciré, Mahagoni und hellen Farben – und ihrem besonderen Gespür für kleine Räume – verwandelte Lacombe die zuvor stark unterteilte
Mini-Wohnung
in ein offenes, lichtdurchflutetes Zuhause.
Vom Eingang blickt man direkt auf die großen Fensterfronten, hinter denen die Terrasse liegt.
Für den Wohn- und Schlafbereich wählte die Architektin ein klares und schlichtes Design.
Ein neuer offener Grundriss für die Mini-Wohnung in Paris
Auch wenn eine Einzimmerwohnung im Parterre nicht unbedingt zum Träumen anregt, hat dieses kleine Studio doch alles, was das Herz begehrt: ein geräumiges Wohnzimmer, ein vollständig ausgestattetes Bad und vor allem eine 15 Quadratmeter große begrünte
Terrasse
. Ursprünglich war das Apartment jedoch ungünstig aufgeteilt, mit einem Eingangsbereich, der nicht ausgenutzt wurde – „als hätte man eine kleine Box betreten“. Also wurde der Grundriss optimiert, sodass sich die Wohnung direkt zum großen Wohnbereich mit seinen Fensterfronten hin öffnet und über so viel Stauraum wie möglich verfügt. Das Ziel dieses Projekts bestand darin, „eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, die im Grunde bereits durch die Terrasse gegeben war, aber durch die neue Einrichtung noch verbessert wurde“, sagt Hélène Lacombe.
Dank eines ausklappbaren Schlafsofas lässt sich der Raum tagsüber als Wohnzimmer und nachts als Schlafzimmer nutzen.
Bei der Gestaltung der Küche setzte Hélène Lacombe auf Mahagoni, Fliesen und lackierte Oberflächen.
Ein sanfter Mix aus Holz und Beton Ciré
Bei der Umgestaltung setzte die Architektin vor allem auf einen natürlichen Look: ein Boden aus Beton Ciré, mit Mahagoni-Furnier verkleidete Wände und Möbelstücke in Beige und aus Holz – ganz im Stil der Pariserin. Da das Budget für die Renovierung begrenzt war und das Apartment zum Vermieten und nicht als längerfristiges Zuhause gedacht ist, ist das Interieur
pflegeleicht und funktional
gehalten. So stammen die Stauräume beispielsweise
von Ikea
– darunter die in
Weiß lackierte
Küche oder die Türen des Kleiderschrankes, die später nach Maß zugeschnitten wurden. „Es ist uns außerdem gelungen, das Sapelli-Holz der Fenster, die gestrichen worden waren, freizulegen, und nun passen sie perfekt zum Mahagoni.“ Die Lieblingsholzart der Architektin findet sich unter anderem an der Wand im Wohn- und Schlafzimmer, im Küchenbereich und am Badezimmerfenster. „Auf diese Weise kann man sich auch mit geringem Budget ein wenig Luxus leisten“, erklärt Lacombe. Um ein Spiel aus unterschiedlichen Texturen zu schaffen, wurden im Bad Strukturfliesen verlegt, während für einen Wanddurchbruch gerilltes Glas verwendet wurde. So wird auch dieser Raum mit natürlichem Licht versorgt.
Die Kleiderschranktüren sind von Ikea und wurden nach Maß zugeschnitten, sodass die Wohnung über viel Stauraum verfügt.
Für eine entspannende Auszeit im Freien sorgt die 15 Quadratmeter große private Terrasse. Um noch mehr Platz zu sparen, wurde ein Regal in eine Wandaussparung integriert.
Holz und helle Töne für ein japanisch inspiriertes Interieur
Um einen „Studentenbuden-Look“ zu vermeiden, wurde auf Wunsch des/der Klient:in auf eine Hochbett-Konstruktion verzichtet und stattdessen ein elegantes Schlafsofa gewählt. Die übrige Einrichtung zeichnet sich durch helles und dunkles Holz sowie Korbgeflecht aus. Aus Budget-Gründen wurden sämtliche Möbelstücke bei Westwing oder Zara Home erworben. Nicht so die Vorhänge: Sie sind aus Stoffen von Kvadrat maßgefertigt. Die Material- und Farbauswahl ist von einem leicht japanischen Stil geprägt. „Der japanische Touch hat sich erst im Laufe des Projekts herauskristallisiert“, erklärt Hélène Lacombe. „Der Einsatz von Holz und Beige hat einen guten Ausgangspunkt geschaffen, von dem ausgehend wir andere Elemente hinzugefügt haben.“ Die natürlichen, teils unbehandelten Texturen – darunter Elemente aus Keramik, Wolle und Korbgeflecht – verleihen dem Wohnstudio einen sanften
Wabi-Sabi-Stil
, der mit den großen Fensterfronten besonders zur Geltung kommt. Ein dekoratives Highlight stellt die griechische Säule dar, auf der eine asiatische Vase thront. Wenige Schritte entfernt von den Cabarets von Pigalle ist dieses Mini-Studio eine wahre Insel der Ruhe.
Die Einrichtung ist vom japanischen Wabi-Sabi-Stil inspiriert. Die Vase wurde bei Selency gefunden.
Auch im kleinen Badezimmer wurde reichlich Stauraum geschaffen. Ein steinernes Waschbecken sitzt auf einem Unterschrank aus Holz.
Grundriss des Studios vor der Renovierung
Die neue Raumaufteilung nach der Umgestaltung
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