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So baute der Künstler Daniel Arsham eine ehemalige Feuerwache in New York zu seinem Zuhause um
Feuer und Flamme: Diese stillgelegte Feuerwache in New York wurde durch unkonventionelle Ideen zu neuem Leben erweckt.
New York: Verspielte Formen, poppige Töne – so erweckt der amerikanische Künstler Daniel Arsham eine stillgelegte Feuerwache zu neuem Leben.
Als
Daniel Arsham
nach einem Zuhause in Manhattan suchte, hatte er nur einen Wunsch: Es musste eine Garage geben! Jeden Tag fährt der Künstler mit dem
Porsche
zu seinem Atelier in Long
Island
City, Queens, und wieder zurück, deshalb, so betont er, „ist das Auto sehr wichtig für mich. Ich bin sehr wählerisch, und die Garage sollte sauber und sicher sein.“ Auch wenn der Bezirk keine Rolle spielte, war dies ein ziemlich hoher Anspruch an eine New Yorker Wohnung. Im Sommer 2022 erfüllte sich jedoch sein Traum. Ein Freund erzählte ihm von einer Immobilie in Soho, einer stillgelegten Feuerwache, aber er müsse sie auf der Stelle besichtigen – es läge nämlich bereits ein Angebot vor. Arshams Interesse war sofort geweckt: „Vor meinem inneren Auge sah ich das Feuerwehrhaus aus ,Ghostbusters‘.“ Und tatsächlich – nichts hatte ihn bei seiner Suche so begeistert wie dieses Haus. „Es ist wirklich einzigartig“, entfährt es ihm. „Und ich bin lange genug in New York unterwegs, um mir sicher zu sein, dass dies der richtige Ort für mich ist. Ich wusste es, als ich es sah.“ Er bekam den Zuschlag.
Ein Traum für alle Autoliebhaber: Die Garage direkt im Wohnzimmer
Der vielseitige
Künstler
ist vor allem für Werke bekannt, in denen er die Zukunft und die Vergangenheit auf poetische Weise miteinander in Dialog treten lässt. Bei seinen Arbeiten – seien es Plastiken, Gemälde oder Zeichnungen – setzt er auf Materialien wie
Gips
, Bergkristall oder Bronze und lässt sich dabei von den unterschiedlichsten Quellen inspirieren wie Sport, Cartoons, Autos oder klassischer Bildhauerei. Kürzlich wurde seine Skulptur „Bronze Eroded Venus of Arles“ im neuen Flagshipstore von Tiffany & Co. an der Fifth Avenue platziert.
Die von Pantone zertifizierte Farbe „Arsham Green“ kleidet seinen „Porsche 964 Carrera 2“ und die historische Wendeltreppe.
Über der Kücheninsel mit Arshams „Wooden Eroded Bust of Zeus“ schwebt eine große „Akari“-Leuchte von Isamu Noguchi.
Aber zurück zu Arshams persönlichem Juwel: Die ehemalige Feuerwache wurde 1871 erbaut, später diente sie unter anderem als Fotostudio, bevor sie in den 1990er-Jahren schließlich in ein privates Wohnhaus verwandelt wurde. Die
historischen Mauern
und der unkonventionelle Grundriss passten perfekt zu dem amerikanischen Künstler. Das Wichtigste sei jedoch, wie er lächelnd betont, dass „der Gehweg vor dem Haus noch immer einen abgeschrägten Bordstein hat; etwas, das die Stadt nicht sonderlich mag, da es Parkplätze wegnimmt“. Dank dieses kleinen, aber feinen Details kann Arsham seinen geliebten mintgrünen „Porsche 964 Carrera 2“ einfach im Erdgeschoss parken. Nachdem er die Böden abgeschliffen, den Deckenbalken und dem
Fachwerk
neuen Glanz verliehen und die Heizungs- und Klimaanlage auf den neusten Stand gebracht hatte, renovierte er die
Küche
und das
Badezimmer
und richtete die Räumlichkeiten schließlich in seinem ganz eigenen Stil ein, der vor allem durch seine Kunst geprägt wurde.
Die Sitzecke im Schlafzimmer besteht aus Eigenentwürfen für Arsham Living und einem „Groovy Chair“ von Pierre Paulin; die maßgefertigte Wandverkleidung mit 3D-Effekt ist von Calico Wallpaper.
Der perfekte Rückzugsort
Bei der Umgestaltung ließ Arsham seiner Kreativität freien Lauf: Das Erdgeschoss dient nicht nur als Garage, bei Bedarf kann es sogar als Atelier genutzt werden. In einem deckenhohen Wandregal hat der Künstler zahlreiche Stücke seiner persönlichen Sammlung untergebracht, den hinteren Teil des Raums prägt die originale gusseiserne
Wendeltreppe
, die sich durch alle vier Etagen des Hauses nach oben schraubt. Nachdem mehrere Schichten signalroter Farbe abgetragen wurden, strahlt sie nun im mintgrünen
Pantone-Farbton
„Arsham Green“. Eine Etage höher liegen die Küche und der Wohnbereich, wo der Hausherr gerne Dinner-Partys veranstaltet – renommierte Köch:innen und seine Geschirr-Kollektion aus Japan dürfen dabei nicht fehlen. Ein Großteil der Möbel stammt aus der „Arsham Living“-Kollektion, die er vor einigen Jahren ins Leben rief und die über die Galerie Friedman Benda zu erwerben ist. Ein weiteres Stockwerk höher findet sich das Hauptschlafzimmer, das in eine maßgefertigte
Tapete
gehüllt ist, die an eine Installation von Arsham in Paris erinnert. Das 3D-geprintete Waschbecken im Badezimmer, das aus einer Zusammenarbeit mit Kohler hervorging, ist ein weiterer Entwurf des Künstlers. Den Keller verwandelte Arsham in einen riesigen begehbaren Kleiderschrank und das Dach in einen Garten zum Beisammensein. Neben seinen eigenen Designs sind auch Werke seiner Freunde, darunter KAWS und Josh Sperling, zu sehen.
Das „Hatrock Bed“ im Schlafzimmer.
Das 3D-gedruckte Waschbecken für Kohler und die „Eroded Venus de Milo“.
2023 war ein besonders intensives Jahr für den Künstler: Anlässlich seiner 20-jährigen Zusammenarbeit mit dem Pariser Galeristen Emmanuel Perrotin organisierte er zwei Ausstellungen, eine in Paris und eine in New York. Darüber hinaus entwarf er eine skulpturale Flaschen-Hülle in limitierter Auflage für die „Impériale“-Kollektion von Moët & Chandon. Seine nächsten Projekte lassen ebenfalls nicht auf sich warten:
Bücher
, weitere Galerie-Ausstellungen und die erste Präsentation seiner privaten Fotografien. Angesichts der vielen Reisen und Events ist ein Rückzugsort für den Künstler von großem Wert: „Wenn ich heimkehre und die Tür öffne, ist das jedes Mal, an jedem Tag, ein besonderer Moment“, sagt er euphorisch und schiebt nach: „Ich kann es fast nicht glauben, dass ich hier leben darf!“
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