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Ferm Living lanciert eine neue Sommer-Kollektion – das sind unsere 5 Favoriten
Das beliebte Skandi-Label Ferm Living ernennt Phillipp Materna zum neuen Head of Design & Brand – und präsentiert mit der Kollektion „Ferm Living x Utzon - Can Lis“ seinen Relaunch. AD traf den Designdirektor zum Interview
Fiona Bornhöft
7. März 2025
Ferm Living präsentiert mit „Ferm Living x Utzon - Can Lis“ einen Relaunch – und holt damit die einfache Schönheit der Natur ins Zuhause.
Ferm Living ist erst 20 Jahre jung, und doch ist die Marke bei Skandi-Liebhaber:innen aus der Design-Welt nicht mehr wegzudenken. Ob es die ikonischen „Plant Boxes“ waren, die der Brand zum Durchbruch verhalfen, der leichtfüßige „Desert Lounge Chair“, oder doch die formschönen Gläser und Karaffen der Serie „Ripple“ – Verkaufsschlager lancierte Ferm Living in der Vergangenheit schon so einige.
Phillipp Materna ist der neue Head of Design bei Ferm Living.
Nun geht das Label neue Wege: Das ehemalige, Serifen-geschriebene Label ist Geschichte, stattdessen markiert ein fliegender Vogel die neue Identität. Doch nicht nur äußerlich gab es Veränderung. Auch intern erfolgte ein Wechsel. Als neuen Head of Design & Brands holte sich Ferm Living den Produktdesigner Phillipp Materna an Board – und präsentiert mit der „Ferm Living x Utzon - Can Lis“-Kollektion gleich den Relaunch. Was die neuen Accessoires und Möbel ausmacht, und welche Ziele Materna mit der Brand verfolgt, verrät der Designer im Interview.
Phillipp Materna im Interview über die neue Kollektion von Ferm Living
AD: Lieber Phillipp Materna, was hat Sie angeregt, bei Ferm Living die Position als Head of Design & Brand anzunehmen?
Phillipp Materna: Trine Anderson hatte beschlossen, ihr aktive Führungsrolle bei Ferm Living aufzugeben, war das Team auf der Suche nach einem kreativen Ersatz. Als ich von dem Unternehmen auf die Position angesprochen wurde, lebte ich mit meiner Familie in London. Der Umzug nach Kopenhagen war also ein großer Schritt für uns. Doch die Chance zu haben, kreative Einflüsse auf den Werdegang solch einer etablierten Marke ausüben zu können, die sich gleichzeitig absolut aufgeschlossen zeigte, sah ich als einmalig. Auch verfügt Ferm Living nach wie vor über ein eigenes Designteam, was im Umkehrschluss bedeutet, dass die Rolle immer noch viel Designkreativität erfordern würde – was für mich ein überaus wichtiger Beweggrund war.
Mit der „Ferm Living x Utzon - Can Lis“-Kollektion präsentiert das Label seinen Relaunch.
Was sind die Kernthemen und Merkmale der neuen Kollektion?
Die SS25-Kollektion ist überwiegend der Zusammenarbeit mit Jørn Utzon und seinem Haus „Can Lis“ an der Südküste Mallorcas entsprungen. Die Art und Weise, wie es sich an die Klippe schmiegt, und all die natürlichen architektonischen Elemente aus Stein und Holz, dienten maßgeblich als Inspiration für die klare Materialpalette der entstandenen Möbel und Accessoires. Gleichermaßen lässt sich die Designsprache des Hauses in der modernen, klaren Form der Produkte erkennen.
Bei welchem Produkt wird dieser Transfer besonders deutlich?
Von Anfang an faszinierte mich das Licht in „Can Lis“: wie die Sonne durch all die verschiedenen Öffnungen in das Haus hineinscheint und einzigartige Schatten wirft. Dabei wirkt es fast so, als würden die Räume das Licht in sich halten wollen, abstrahieren und lenken. Für mich stand also fest, dass Licht ein großer Bestandteil der Kollektion sein sollte, wie etwa mit der steinernen „Oeste Pendelleuchte“, der tragbaren „Luver Lampe“, der „Otto“-Feuerschale, oder dem skulpturalen „Newel“-Kerzenhalter zum Ausdruck kommt.
Das Haus „Can Lis“ befindet sich an der Südküste Mallorcas.
Die Feuerstelle „Otto“ ist aus robusten Cortan-Stahl gefertigt.
Sie haben zuvor bei Bocci und Michael Anastassiades in London gelernt – gibt es eine besondere Lektion oder ein Kapitel in Ihrem Leben, das Sie Ihrer Meinung nach als Designer besonders geprägt hat?
Sowohl Omer Arbel, als auch Michael Anastassiades sind sehr passioniert und ehrgeizig in Bezug auf ihre Ziele, was mir nach dem Streben nach meiner eigenen kreativen Vision geholfen hat. Während meiner Zeit bei Bocci genoss ich eine große gestalterische Freiheit, was ich nutzte, um mich auf experimentelle Projekte und die Erforschung von Materialien zu konzentrieren. Bei Michael Anastassiades hingegen galt es, Ideen auf ihren minimalsten Ausdruck zu reduzieren. So musste ich lernen, mit beiden, sehr gegensätzlichen Ansätzen zu arbeiten. Heute weiß ich, dass ich weder den einen, noch den anderen bevorzuge, sondern mich irgendwo dazwischen befinde. Ich zelebriere ausdrucksstarke Materialien und eine detailreiche Formensprache.
Das lückenhafte Fußteil des„Aukko“-Esstisch greift die zahlreichen Öffnungen des Hauses „Can Lis“ in seiner Designsprache auf. Der Beistelltisch „Sala Piece“ scheint wie ein Monolith.
Die Bauform mallorquinischer Häuser inspirierte Utzon zu der Form der Teller und Tassen.
Wer oder was inspiriert Sie bei Ihrer Arbeit tagtäglich?
Ich hatte das Glück, schon immer von kreativen Menschen umgeben zu sein. Mein Vater war Keramiker, der in den 1970ern nach Vancouver einwanderte und in seinen Arbeiten stark von britischen Töpfern wie Bernard Leech beeinflusst wurde. In einem Keramikstudio aufzuwachsen, bedeutete ständige Kreativität. Auch meine Frau hat Tag für Tag einen großen Einfluss auf mich. Bevor wir nach Kopenhagen zogen, war sie Dozentin an der Architekturschule The Bartlett in London, was bedeutet, dass mein Privatleben noch immer geprägt ist von Galeriebesuchen und Design - bezogenen Gesprächen beim Abendessen.
Wie kam nun die Zusammenarbeit mit Jørn Utzon zustande?
Das Utzon Center, das Museum und Archiv der Marke, schlug Ferm Living vor, gemeinsam an einer von Can Lis - inspirierten Kollektion zu arbeiten. Das Haus ist zwar bei weitem nicht so bekannt, wie das Opernhaus in Sydney, das Utzon gestaltete, und doch spielt es eine große Rolle in der dänischen Architekturgeschichte.
Und was hat es mit dem neuen Logo auf sich?
Ferm Living arbeitete bereits seit zwei Jahren an dem neuen Logo, wobei es grundsätzlich die Entwicklung des Unternehmens widerspiegeln sollte. Schlussendlich symbolisiert es den Beginn einer neuen Ära – das Label als ein junger Vogel, großgezogen von Trine Anderson, der nun groß genug ist, um loszufliegen.
Die Tassen der „Erena“-Serie zeigen eine von Jørn Utzon gezeichnete Vogel-Skizze.
Wenn Sie in die Zukunft blicken, wie geht die Reise für Ferm Living weiter?
Das Tolle an Ferm Living ist, dass wir als Autoren und unserem hauseigenen Designstudio unsere nächsten Kapitel selbst schreiben können. Gerade hier in Dänemark nimmt Design einen großen Teil der Identität des Landes ein. Es ist sehr zugänglich und generationsübergreifend. Ich hoffe, dass ich auf meine eigene Weise dazu beitragen kann, die dänische Designkultur weiterzuentwickeln.
Ferm Living präsentiert die neue Sommer-Kollektion – und das sind unsere Favoriten
Ferm Living, Kerzenhalter „Newel Modular“
Der Kerzenhalter „Newel“ besteht aus sechs zusammengesetzten Travertinblöcken.
169€
bei Connox
Ferm Living, Beistelltisch „Sala“
„Sala“ setzt sich aus nur drei Elementen aus Douglasie zusammen.
309€
bei Connox
Ferm Living, Mobile „Phase“
Die Anhänger des Mobile „Phase“ erinnern an die mondförmigen Elemente im „Can Lis“.
59€
bei Connox
Ferm Living, Tischleuchte „Oeste“
Die Travertin-Tischleuchte „Oeste“ ahmt das natürliche Lichtspiel im Haus „Can Lis“ nach.
649€
bei Westwing
Ferm Living, Frühstücksteller „Erena“
Die Keramikserie „Erena“ aus skulpturalen Tassen und Teller sind von den Schornsteinen mallorquinischer Häuser inspiriert.
29,99€
bei Westwing
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