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Ein farbenfrohes Landhaus in Somerset: So wohnt die „Farrow & Ball“-Farbkuratorin Joa Studholme
Mit einer ausgewählten Farbpalette und den neuesten Tönen aus dem Archiv verwandelte die Farbkuratorin Joa Studholme von Farrow & Ball ihr Landhaus in Somerset in einen ruhigen Rückzugsort, den man am liebsten gar nicht mehr verlassen möchte
Ihrem Landhaus in Somerset gab die Farbkuratorin Joa Studholme von Farrow & Ball pünktlich zum Launch der neuesten Kollektion einen harmonisch-erheiternden Anstrich.
Mit Spontankäufen ist es so eine Sache. Entweder sind sie emotionalen Gemütes und bereits kurze Zeit später ein vermeintlicher Fehlkauf, oder aber sie passieren aus dem Bauch heraus. Und dann wiederum erfreut man sich an ihnen nicht selten ein Leben lang. Bei
jedenfalls war Letzteres der Fall. Als die Farbkuratorin von Farrow & Ball über das Wochenende nach
fuhr, um Freunde zu besuchen, ahnte sie zu jenem Zeitpunkt nicht, dass sie nur 24 Stunden später ein altes Landhaus ihr Eigen nennen durfte. „Ganz beiläufig erwähnten unsere Freunde beim Abendessen, dass Bekannte von ihnen ihr Wochenendhaus in der Gegend verkaufen wollten“, erinnert sich Studholme. „Dass es sich dabei um ein altes Schulhaus aus dem 19. Jahrhundert handelte, machte mich hellhörig. Ich musste es mir einfach ansehen.“
Also machte sich das Paar am nächsten Morgen auf den Weg, um am Nachmittag den unterzeichneten Kaufvertrag vorliegen zu haben. „Schon der Anblick, wie sich das Haus in die Landschaft schmiegt, hatte mich überzeugt“, erzählt Studholme. „Und dann die hohen Decken. Wir sind eine sehr große Familie, und der Fakt, dass die Wände ungemein hoch sind, war ein großer Pluspunkt.“
Das historische Landhaus in Somerset war einst ein Schulhaus
wurde 1864 errichtet und in den 1970ern in ein Wohnhaus umgewandelt. Um die Fläche zu vergrößern, fügten die damaligen Bauherr:innen schon damals einen
hinzu – eine bauliche Erweiterung, die in den Augen Studholmes allerdings so gar nicht zum Haus passte. „Die Räume waren sehr feucht und der Grundriss äußerst seltsam ausgelegt“, erinnert sich die Farbkuratorin. „Also haben wir ihn schlichtweg ersetzt.“ In enger Zusammenarbeit mit George Dawes, Architekt der Firma Blindoss Dawes, entstand wenige Jahre später ein moderner Neubau, der sich bewusst vom alten Kalkstein-Schulgebäude abgrenzt und dank seiner silbrigen Fassade aus Kastanie doch mit ihm verschmilzt.
Der Neubau erhielt dank mutiger Farben eine individuelle Note
Einen stilistischen Bruch forcierte Studholme auch im Inneren. Und der gelang – wie für eine Farbkuratorin gewöhnlich – ausschließlich mit
. Dabei griff sie sowohl zu einigen Tönen der neuesten „Farrow & Ball“-Kollektion als auch zu altbewährten Klassikern. Während sich das historische Haupthaus in dem soften Off-White „School House White“ zeigt – ein Farbton, den die Farbkuratorin 2018 eigens für ihr Landhaus entworfen hatte –, entschied sich Studholme für weitaus sattere Farben im Anbau.
Dabei spielte die unmittelbare Umgebung eine große Rolle bei der Farbwahl. Das Gästezimmer tauchte sie in „Sap Green“, einen Ton, der das satte Grün der Felder widerspiegelt; das kleinste und dunkelste Zimmer wiederum strich sie bis zur Hälfte in einem tiefen „Inchyra“-Blau, während die obere Wandhälfte und Decke einen himmelblauen Anstrich bekamen. „Das lässt den Raum großzügiger erscheinen, als er eigentlich ist“, erklärt die Farbkuratorin.
Die neuen Farben von Farrow & Ball feiern die kleinen Alltagsmomente im Leben
Und auch der Küche im Haupthaus verpasste sie erst kürzlich ein farbliches Make-over. Die Fronten und Wandpaneele wurden in „Marmelo“, „Duster“ und „Reduced Green“ getaucht, die Möbel zeigen sich nun im Farbton „Broccoli Brown“. Dass es sich dabei allesamt um Farbtöne der neuesten, gerade erschienenen Kollektion handelt, kommt nicht von ungefähr. „‚Marmelo‘, das portugiesische Wort für Quitte, von dem auch der Begriff
„Auch ‚Douter‘ hat es mir sehr angetan. Der Ton liegt zwischen ‚Inchyra Blue‘ und ‚Green Smoke‘ und ist inspiriert von traditionellen Kerzenlöschern aus Messing. Für mich hat Kerzenlicht immer etwas Magisches. Es verzaubert eine Dinnerparty genauso wie einen ganz gewöhnlichen gemütlichen Abend zu Hause“, sagt sie. Denn dass es die kleinen, alltäglichen Momente sind, die das Leben schön machen – das erfährt Joa Studholme in ihrem charmanten
in Somerset immer wieder aufs Neue.
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