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Ein klarer Kontrast macht diese kleine Dachgeschosswohnung in Paris gemütlich
Viel Licht und warmes Holz: So geschickt wurde ein 50 Quadratmeter-Apartment in Paris vom kargen Dachboden zum wohnlichen Zuhause ausgebaut.
Nicolas Milon
Sarah Rottach
Kleine Dachgeschosswohnung in Paris: So machen viel Licht und viele Holzdetails ein 50-Quadratmeter-Apartment zum gemütlichen Zuhause.
Klein, aber fein: Diese
50 Quadratmeter
große Dachgeschosswohnung liegt im Norden von Paris, in der Nähe der Floh- und Straßenmärkte von Saint-Ouen und des Marktes Marché Paul Bert-Serpette. „Ich gehe oft dorthin, es ist ein äußerst inspirierender Ort, wenn ich gerade auf der Suche nach Möbeln bin – vor allem bei diesem Projekt“, sagt die Architektin Ariane Bromberger von Studio Baha, die mit der umfassenden Renovierung dieses kleinen Apartments beauftragt wurde. Die
Pariser Wohnung
zeichnet sich durch ihre schönen Dachschrägen und viel Licht aus, das durch die miteinander verbundenen Räume fließt.
Vor dem Vintage-Sofa „Sesann“ von Gianfranco Frattini stehen ein Harz-Couchtisch von Marie-Claude de Fouquieres und der Tisch „Youmi“ von Mademoiselle Jo (über Maison Contemporain). Auf dem Beistelltisch „Lato LN8“ von Luca Nichetto für &Tradition (vorn) steht eine HK-Living-Vase. Über dem Sofa ein Gemälde von Bertrand Fompeyrine (über Galerie Olivier Castaing / Team School Gallery), gegenüber das Großformat „Dismorphia“ von Fabien Ficher.
Kleine Dachgeschosswohnung: Umbau in Paris
Neben der
Renovierung
des instabilen Bodens gestaltete die Architektin auch den Grundriss der Wohnung um. Bromberger trennte auf Wunsch der Eigentümer:innen ein Schlafzimmer ab, ohne dabei das schöne Volumen der
Dachschräge
zu verändern. Vorher war das Schlafzimmer in einem Zwischengeschoss untergebracht. „Man hat zu jeder Stunde des Tages Sonnenlicht: Auf der Wohnzimmerseite geht die Sonne auf und auf der Seite des Essbereichs unter. Nachmittags scheint sie durch die Dachfenster ... Der Grundriss des Projekts wurde dem Lauf der Sonne angepasst, weshalb der Wohnbereich quer und offen gehalten ist.“
Stühle und Bänke aus Ulmenholz aus den 1960er-Jahren umgeben den italienischen Esstisch aus verchromtem Metall und Rauchglas aus den 1970er Jahren – erworben auf dem Marché Paul Bert. Darauf stehen Kerzen von Noka Design. Wandleuchte „Alba double“ von Mauricio Obarrio für Contain.
Balance zwischen Kanten und Rundungen
Betritt man die kleine Dachgeschosswohnung, liegt das
Schlafzimmer
hinter dem Eingangsbereich auf der linken Seite. Gegenüber, auf der rechten Seite, ist das Bad zu finden. Schlaf- und Badezimmer sind hinter hohen maßgefertigten Wandschränken versteckt, die
reichlich Stauraum
bieten und in mattem Weiß lackiert wurden. Die rundlichen Konturen lassen das große Volumen der Wandschränke weicher wirken und sorgen für eine fließende Bewegung in der Wohnung. „Die Rundungen der begehbaren Kleiderschränke gleichen die kantigen Dachschrägen aus“, erklärt Bromberger.
Ein multifunktionales Einbaumöbel
Das Bindeglied zwischen Wohnzimmer und Essbereich ist ein maßgefertigtes multifunktionales Möbelstück aus dunklem Eichenholz, das sich aus einem niedrigen Sideboard und der
Küche
zusammensetzt. Das Sideboard – auf dem das „Dismorphia“-Gemälde von Fabien Ficher steht – geht dabei stufig in die Arbeitsfläche und schließlich in Hochschränke über. Die Oberfläche bildet eine bläuliche
Quarzit-Platte
, die das Licht reflektiert, das über die darüber liegenden Dachfenster einfällt. Die abgeschrägten Kanten und die Eichen-Verkleidungen im Wohnbereich stehen in Einklang mit den rundlichen Konturen und den hölzernen Griffen der weißen Wandschränke. Das dunkle Eichenholz wiederum kontrastiert mit den weißen Wänden.
Ein Vorhang verdeckt die Eingangstür, rechts daneben stehen zwei „Bettoia“-Vasen von Alexandre Labruyère (über Maison Contemporain), darüber ein Spiegel von Bertrand Fompeyrine (über Galerie Olivier Castaing /Team School Gallery). Im Flur hängen italienische Pendelleuchten aus den 1970er-Jahren – gefunden auf dem Marché Paul Bert.
Materialmix und Fundstücke
Ob Materialien oder Möbelstücke, Studio Baha setzte in dieser
Dachgeschosswohnung
ganz auf Kontraste: von Beton Ciré und blauem Quarzit über dunkles Eichenholz und Chrom-Elemente. Mineralisch wirkt das helle Beige an der Wand im Eingangsbereich, das auch an dem mit dunklem Holz umrahmten Bett-Kopfteil zu finden ist – eine geschickte Verbindung zwischen dem Eingang und dem Schlafzimmer. Das schlichte Design wird von leger kombinierten Möbelstücken – von denen einige auf Flohmärkten erworben wurden – und Kunstwerken ergänzt. „Ein Material, das ich gerne mag, ist Chrom“, sagt Ariane Bromberger. „Es ist auf dem italienischen Tisch aus den 1970er-Jahren, dem Gestell des Gianfranco-Frattini-Sofas und dem Couchtisch aus Harz von Marie-Claude de Fouquières zu finden.“ Im Wohnbereich sticht vor allem das große Kunstwerk von Fabien Ficher ins Auge, das durch seine spiegelnden Elemente Licht reflektiert und den Raum aufhellt – fast wie ein weiteres Fenster.
Dunkles Eichenholz und bläulicher Quarzit durchziehen den Wohnbereich. Der Stuhl „Louis 4.0“ von Clémentine Chambon (über Maison Contemporain). Teppich „Fossiles“ von Emmanuel Gallina für Toulemonde Bochart.
Der Boden aus Beton Ciré und die weißen Wände lassen die Wohnung frisch und größer wirken. Die integrierten Griffe der Kleiderschränke harmonieren mit den dunklen Holzelementen in der Küche und im Wohnzimmer. „Da die Kleiderschränke eine Art Durchgangsbereich sind, sollten die Griffe nicht zu sehr auffallen“, sagt die Architektin. „Sie gliedern die Rundungen des Schranks und sind optisch eher zurückhaltend.“
Auf dem Beistelltisch „Tung JA3“ von &Tradition steht die Tischleuchte „Ribbon“ von Habitat.
Über dem Schlafzimmer gibt es Zwischengeschoss, in das man mithilfe einer kleinen, versteckten Leiter gelangt. Dort wurde das Gästezimmer untergebracht.
Das maßgefertigte Kopfteil des Betts hat integrierte Ablagen. Es ist in einem hellen Beige von Ressources gestrichen, das an die Wandfarbe im Eingangsbereich erinnert. Darüber hängen die Wandleuchte „Odyssey“ von Studio Schwung und eine Arbeit( von Bertrand Fompeyrine (über Galerie Olivier Castaing / Team School Gallery).
Gegenüber dem Schlafzimmer liegt die Tür zum Bad.
Blauer Quarzit wurde nicht nur im Wohnbereich für die Arbeitsplatte der Küche und das Sideboard verwendet, sondern auch für den Waschtisch im Bad. Die Wandleuchte ist von Tooy, die Vase von Sarah Lavoine.
Der Grundriss der Wohnung nach der Renovierung durch
Studio Baha
.
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