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Paulibrücke Brandenburg an der Havel
© Leonhardt, Andrä und Partner, Berlin
© Sebastian Jehle, Berlin
© Sebastian Jehle, Berlin
© Sebastian Jehle, Berlin
© Leonhardt, Andrä und Partner, Berlin
© Sebastian Jehle, Berlin
Projekt
Paulibrücke
Ort
Brandenburg an der Havel
Architekt
HASCHER JEHLE Architektur, Berlin
in Arge mit
Leonhardt, Andrä und Partner, Berlin
Bauherr
Stadt Brandenburg an der Havel
Realisierung
2010-2011
WB
1. Preis und Auftrag, 2008
Länge
40,5 m
Die neue Fuß- und Radwegbrücke über den Brandenburger Stadtkanal ist Teil des neuen Wegenetzes, das den Hauptbahnhof zukünftig mit der Innenstadt verbinden soll. Der Standort der Brücke wird durch die Promenaden entlang des Stadtkanals, das St.-Pauli-Kloster als kultureller Veranstaltungsort und historischen Stadt- und Friedhofsmauern geprägt.
Das Entwurfskonzept nimmt das Thema der Mauern auf: scheibenartige Elemente begleiten den Wegraum, lenken den Blick von Radfahrern und Fußgängern und dienen sowohl als tragende Bauteile der Brückenkonstruktion sowie als Brüstungselemente.
Der Entwurf fügt sich in seiner skulpturalen Ausformung in die Umgebung ein und nimmt die vorhandenen Blick- und Bewegungsrichtungen selbstverständlich auf. Die Treppenanlagen werden Teil der gestalterischen sowie statischen Konzeption der Brücke. Durch die Positionierung der Brücke kann die Anlegestelle erhalten bleiben.
Die Konstruktion greift die Leitidee der Wegeführung auf. Die Treppenkonstruktionen zur kurzen Verbindung der Promenaden werden als einseitig stützende Schrägstiele ausgebildet. Die Tragkonstruktionen der Stiele gehen in die Tragkonstruktion der Überbauscheiben über, sie werden mit variabler Bauhöhe als luftdicht verschlossene Hohlkästen ausgebildet. Die östliche Überbauscheibe wird gegenüber der westlichen Überbauscheibe versetzt angeordnet. Im Bereich der großen Beanspruchungen wird eine große Bauhöhe ausgebildet. Die Scheiben werden biegesteif in die anschließenden Rampen eingespannt und als Brüstung fortgeführt.
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