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Archäologisches Museum, Biskupin, Polen, Ausstellungspavillon
Visualisierung: Piotr Banak
Visualisierung: Piotr Banak
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Visualisierung: Piotr Banak
Visualisierung: Piotr Banak
Visualisierung: Piotr Banak
Visualisierung: Piotr Banak
Lageplan: heinlewischer
Abbildung: heinlewischer
Zeugnis der Gegenwart
In Biskupin befindet sich eines der bekanntesten archäologischen Reservate Mitteleuropas. Es schützt die Überreste einer 1933 entdeckten Wehrsiedlung, die in der Wende von der Bronze- zur Eisenzeit bewohnt wurde. Durch die Rekonstruktion der Siedlung im frühen 20. Jahrhundert können die Besucherinnen und Besucher heute etwas über das Leben der Menschen vor 2.500 Jahren erfahren.
Zur Unterbringung einer neuen Dauerausstellung über die lokale Besiedlung, den Wiederaufbau im Reservat und archäologische Forschungsmethoden ersetzt das Archäologische Museum Biskupin den bestehenden Ausstellungspavillon aus den 1970er Jahren durch einen neuen Ausstellungsraum. Das neue Gebäude soll eine Fortsetzung der menschlichen Aktivität im Reservat sein und ein Zeugnis zeitgenössischer Kultur- und Zivilisationsleistungen darstellen.
Unser Entwurf ist von der Haltung geprägt, der historischen Stätte und der umgebenden Landschaft die Bühne zu überlassen und den Maßstab gegenüber den vorhandenen Gebäuden zu wahren. Dafür nehmen drei schlichte, zurückhaltende Pavillons unterschiedliche Funktionen auf – die Eingangshalle mit Cafeteria, das Auditorium und das Depot – und ordnen sich um einen zentralen Platz, der den Hauptraum für soziale Aktivitäten bildet. Über die Pavillons wird der großflächige, unterirdisch gelegene Ausstellungsbereich erschlossen, der sie alle miteinander verbindet.
Mit ihren unterschiedlichen Proportionen und akzentuierten Öffnungen schließen die modular aufgebauten Pavillons die Sichtachsen entlang der Besucherwege und stellen einen Sichtbezug zur Lichtung mit dem Freiluft-Amphitheater her. Die Anordnung eines bedeutenden Teils des Museums unter der Erde bietet eine wichtige ideologische Grundlage und spielt auf die unterirdischen Artefakte der antiken Siedlungen an.
Die durchbrochene Fassade aus Holzgeflecht schafft Offenheit zum Innenraum und Verbindungen zur Landschaft. Sie reduziert übermäßige Beleuchtung und fügt sich harmonisch in die umgebende Vegetation und die bestehende Bebauung des Naturschutzgebietes ein. Die Material- und Konstruktionslösungen sind eine Neuinterpretation der architektonischen Details und der Baumöglichkeiten der fernen Vergangenheit und zeigen die Möglichkeiten des Holzbaus von heute.
Auslober
Archäologisches Museum Biskupin, Polen
Entscheidung
November 2023
Art des Wettbewerbs
Nichtoffener, einstufiger Realisierungswettbewerb mit 66 teilnehmenden Büros
Ergebnis
Anerkennung
客服
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