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Raumteiler-Ideen: Sich abgrenzen und doch offen bleiben – das gelingt in kleinen Wohnungen durch Raumteiler. Wir zeigen 5 raffinierte Wege für ein kleines Zuhause.
Wie schafft man in einer kleinen Wohnung separate Bereiche? Wände einziehen ist eher was für große Apartments, Small Spaces wirken dadurch oft nur noch beengter. Und auch wenn es nicht viel ist: Wände nehmen nicht nur Licht, sondern auch Platz weg – und in Mini-Apartments zählt jeder Zentimeter. Eine schönere und flexiblere Lösung sind Raumteiler. Mit dem Aufschwung der Großraumbüros und später der Coworking-Spaces erlebte der Raumtrenner ein Revival in der Office-Welt, aber auch für kleine Wohnungen eignet er sich perfekt, um ruhige Zonen zu schaffen. Etwa um einen Arbeitsplatz abzuschirmen oder auch ein Schlafzimmer. Das können klassische faltbare Paravents sein, aber auch maßgeschneiderte Entwürfe. Der wohl wichtigste Aspekt dabei: Der Raum darf dadurch nicht kleiner wirken! Hier kommt unsere Best-of-Auswahl für Raumteiler in fünf kleinen Wohnungen.
Raumteiler-Ideen: Fünf schlaue Lösungen für kleine Wohnungen
Im 19. Arrondissement von Paris fand der Cyrus Ardalan sein Traumobjekt. Der Architekt fing bei null an – er riss alle Trennwände bis auf eine tragende Wand ein und setzte sich zum Ziel, den Wohnraum zu maximieren und den Schlafraum auf ein Minimum zu reduzieren. Den kleinen Schlafbereich trennte er mit einem Schreiner-Element aus Sperrholz und Aluminium ab. Das Ganze wird mit Federungszylindern am Boden und an der Decke gehalten und enthält die gesamte Elektrik. So wird nicht nur der Schlafbereich abgetrennt, sondern noch zusätzlich Stauraum geschaffen.
Die Trennung von Schlaf- und Wohnbereich erfolgt durch ein Schreinerei-Element, das als Trennwand dient, die auf der einen Seite die Stauräume des Schlafzimmers und auf der anderen Seite die Bibliothek des Wohnzimmers beherbergt. In den Nischen befinden sich die bläulichen Glas- und Holzsteine des Kunstwerks „Wherever River“ von Maxime Bagni und eine Gravur aus dem Album „À l'œil nu, Portrait de Choses“ von Pauline-Rose Dumas und Maxime Bagni.
© Mikael Fakhri
Das Gebäude in hervorragender Lage im 8. Pariser Arrondissement ist ein klassischer Haussmann-Bau mit 3,50 Meter hohen Decken und großen Fenstern. Allerdings bestand die Wohnung aus einem einzigen großen, leeren Raum. Die Aufgabe bestand nun darin, diesem untypischen 30-Quadratmeter-Atelier wieder etwas Charakter und Intimität zu verleihen. Die Innenarchitektinnen Rebecca Benichou und Florence Jallet von Batiik Studio nahmen die Herausforderung an – und verliehen der Wohnung ein schickes, farbenfrohes, modernes und gleichzeitig klassisches Ambiente. Wie? Indem sie Wohn- und Schlafbereich rund um ein geschwungenes, maßgefertigtes Sofa herum angeordnet, das acht Personen Platz bietet. An seine Rückseite schmiegt sich ein großer, wellenförmiger Paravent, ein skulpturales Objekt, das an einen Bühnenvorhang erinnert und hinter dem sich das Schlafzimmer verbirgt. Mit einer Höhe von 2,40 Metern lässt es zur Decke hin genügend Platz für Tageslicht.
Für das Wohnzimmer entwarfen die Designerinnen ein rosafarbenes Sofa, bezogen mit einem Stoff von Kvadrat, das vor einer beerenroten Rückwand (Farbe von Ressource Peintures) steht. Als skulpturales Objekt trennt diese das Wohnzimmer vom Schlafzimmer. Couchtisch von The Socialite Family, die Kissen sind aus Stoffen von Bouchara und Elitis gefertigt.
© Romain Ricard
Die Architekten Frères Voirin verbanden zwei winzige Wohneinheiten zu einem warmen und hellen Rückzugsort mitten in Paris. Das Apartment ist geprägt von viel Holz und reduzierter Farbgebung. Als Inspirationsquelle dafür dient das Dach mit seiner Holzoptik. Durch das freigelegte Fachwerk aus dem 19. Jahrhundert entsteht eine angedeutete Chalet-Atmosphäre. Diese entwickelten die Architekten weiter und entschieden sich, den Raum mithilfe einer Bibliothekswand aus Holz neu zu strukturieren. Sie trennt das Schlafzimmer und das Bad vom Wohnraum. Das Geniale dabei: Die Wand bietet nicht nur Stauraum, sondern das klare Raster und die symmetrisch angeordneten integrierten Türen beruhigen das von Fachwerk und Schrägen geprägte Volumen und vergrößern es optisch. Und da die Regalwand nur bis zu den Querbalken, aber nicht ganz bis zur Decke reicht, gelangt die Helligkeit, die durch die großen Oberlichter einfällt, bis in den Schlafbereich.
Die Holzstruktur des Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert wurde freigelegt und sanft abgeschliffen, um besser mit der Eiche zu harmonieren, die vom Parkett bis zur Regalwand verläuft. Die beiden symmetrischen Türen beruhigen den Raum im Hinblick auf die Fluchtlinien der Dachschrägen.
BCDF Studio
Die Architekten von Alliot + Maudet haben an der Côte d’Azur aus einem kleinen ehemaligen Pförtnerhaus mit angrenzendem Bootsschuppen nahe dem Strand ein Paradies auf Erden geschaffen. Durch eine kluge Raumaufteilung entstand eine offene Raumstruktur, die ihre ganze Schönheit durch das Licht der Mittelmeersonne entfaltet. Die Architekten mussten nur eine Lösung dafür finden, dass das Innere des früheren Bootshauses höher war als die Räume des Pförtnerhauses. Ihre Lösung: Sie setzten das Schlafzimmer auf eine erhöhte Ebene – so hebt es sich auch ohne feste Wände vom Wohnraum ab. Durch Vorhänge lässt es sich ganz nach Wunsch öffnen oder verschließen und in eine Art Kokon verwandeln.
Das Schlafzimmer ist etwas erhöht und lässt sich durch Vorhänge abschirmen. Links davon befindet sich eine große maßgefertigte Struktur aus amerikanischem Nussbaum, in die Kühlschrank, Stauraum und Toilette integriert sind.
Pion Studio
Die diesmalige Aufgabe von Rebecca Benichou von Batiik Studio? Sie sollte eine kleine Einheit von 40 Quadratmetern in Paris in eine angenehme Wohnung verwandeln, in der vier Personen schlafen können. Der Raum ist nicht einfach zu strukturieren, da es wenig natürliche Lichtquellen gibt – sämtliche Fenster liegen an einem Ende der Wohnung. Die Architektin platzierte den Wohnbereich direkt vor den Fenstern – und das Schlafzimmer dahinter, abgetrennt durch eine Flügeltür aus „verschwommenem“ Glas. So wird die Privatsphäre des Schlafzimmers geschützt, aber dennoch Licht durchgelassen und der Eindruck einer offenen Raumstruktur erzeugt.
Das Schlafzimmer des kleinen Apartments ist durch „verschwommene“ Türen abgegrenzt.
© Bertrand Fompeyrine
Die schönsten Raumteiler Ideen für Ihr Zuhause
New Work – old design: Schon vor 2000 Jahren schätzte man in China papierene Wände und Stellagen, um Räume zu zonieren. Wir streifen kurz die Tatsache, dass in Europas Adelspalästen ebenso wie am Zarenhof kunstvolle Paravents viele Jahrhunderte lang dazu dienten, die schlossig-fröstelige Atmo stilvoll zu verbessern.
In den Sixties demokratisierte sich vieles, auch der mobile Raumteiler: In der modernen Arbeitslandschaft, definiert vom Designer Richard Probst mit seinem Action Office 1964, fanden sich bald flexible Trennwände (Probst war angeblich not amused). Mit dem Aufschwung der Großraumbüros und später der Coworking-Spaces erlebte die Stellwand ein Revival. Und im Homeoffice, wo keineswegs alle ein separates Zimmer zum Arbeiten haben, eignet sich ein Screen perfekt, um eine Arbeitsnische abzuschirmen – visuell-ästhetisch ebenso wie akustisch. Hier kommt unsere Best-of-Auswahl für ein flexibles Möbelstück, dass sich ein- und ausklappen, rollen oder schnell umstellen lässt.
19 wandernde Wände zur Inspiration
Die Kreationen von Emma Cogné bestehen aus recycelbarem Kunststoff und bieten eine luftige Raumtrennung, sowohl für den Außenbereich, als auch für den Innenbereich. Alle Teile sind von Hand geknüpft.
Das „Type02“ Regal von Tylko ist kein klassischer Raumtreiler, doch lässt es sich durchaus zu einem umfunktionieren. Durch sein luftiges Design, das gleichzeitig viel Stauraum bietet, schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe und schafft eine klare Trennung im Raum.
Bücherregal als Raumteiler von Tylko, Preis auf Anfrage.
Tylko
Der Raumteiler „Lalita“ von Kave Home ist aus Rattan von Hand gebogen und geflochten und beherbergt in seiner Mitte einen integrierten Spiegel und dient somit als perfekte Abgrenzung zwischen Garderobe und dem Rest des Raums.
„Lalita“ Paravent aus Rattan 150 x 180 cm von Kave Home, um 393 Euro.
Kave Home
Der Raumteiler von Emmanuel Gallini ist ein skulpturaler Hingucker, der mit seinem leichten und transparenten Rattan eine dezente, aber klare Linie in einem Raum zieht.
Paravent Canopée aus Rattan, Design von Emmanuel Gallina für La Redoute, um 529,99 Euro.
La Redoute
Le Berre Vevauds zweite Möbelkollektion „Empreinte“ präsentiert unteranderem „Ossa“, ein dreiteiliges Paravent aus handbemalten Glas und Holz.
Raumteiler „Ossa“ von Le Berre Vevaud, über 1st Dibs, um 22 769,10 Euro.
Le Berre Vevaud
Raumspiel: Die schwarz-lackierten Platten aus Polyurethan des Raumteilers „Divide It“ lassen sich beliebig drehen und wenden – und das sogar einmal um die ganze Achse. Erhältlich in schwarz oder weiß.
Raumteiler „Divide It“, von MDF Italia, über Archiproducts, um 1779,05 Euro.
MDF Italia
Markante Winkel und ein Zusammenspiel verschiedener Flechtarten aus Schilfrohr zeichnen das luftig leichte „Summerland Paravan“ aus.
„Summerland Paravan“ von Studio Nada Debs, Preis auf Anfrage.
Studio Nada Debs
Der Ursprung von „Paravento Balla“ lässt sich auf eine Bleistiftzeichnung des Künstlers Giacomo Balla zurückführen, die Cassina im Jahr 2020 auf Sperrholz zum Leben erweckte. In zwei Farbausführungen erhältlich.
Raumteiler „Paravento Balla“ von Cassina, über Archiproducts, Preis auf Anfrage.
Cassina
Miniforms Paravent „Colony“ bringt mit seinem Geflecht aus Stroh einen sommerlichen Vibe in Ihr Zuhause.
Paravent „Colony“ von Miniforms, über Archiproducts, 4260,44 Euro.
Miniforms
Bei dem vom dänisch-italienischen Duo GamFratesi entworfenen Paravent „Plot“ werden feine Lederriemen durch aufwendige Flechtarbeit zu geometrischen Formen verwoben. Erhältlich mit zwei, drei oder vier Paneel-Modulen sowie in sechs verschiedenen Lederfarben.
Raumteiler „Plot“ von Poltrona Frau, über Archiproducts.
Poltrona Frau
Vom Winde geküsst ist der Screen „Feng“ im Namen und in der From. Die italienische Designgruppe Testatonda entwarf für [Gebrüder Thonet Vienna](<Gebrüder Thonet Vienna>){:target="_blank"} ein Paravent, das wie von einer leichten Brise gebläht wirkt – feng ist der chinesische Ausdruck für einen sanften Windstoß. In gebogenen Buchenholzrahmen sind 2 bis 3 Screens aus verschiedenen Stoffen verspannt. Hinter dem fast 2 Meter hohen Raumteiler lässt es sich ruhig arbeiten.
„Feng“ von Testatonda, über Artemest, um 3260 Euro.
Gebrüder Thonet Vienna
„Ambassade“, Cassina
1966 wurde Charlotte Perriand von ihrem Freund, dem japanischen Architekten Junzo Sakakura, gebeten, die Residenzräume des japanischen Botschafters in Frankreich zu gestalten. Dafür konzipierte sie Ambassade aus 313 Holzblöcken. Cassina produziert nun 2021 dieses wunderschöne wellenartige Holzgeflecht zum ersten Mal und in Kollaboration mit Pernette Perriand.
Raumteiler „Ambassade“ von Cassina, über Mohd Shop, Preis auf Anfrage.
Cassina
Raum-Fächer: Der Produktdesigner Christophe de la Fontaine entwarf für Dante ein leichtfüßiges, mit Stoff bezogenes Paravent, dessen drei plissierte Paneele sich beliebig anordnen lassen. Neben Bordeaux in sechs weiteren Farben erhältlich.
„Minima Moralia“ von Dante, über Goodform um 3146 CHF.
Dante
Feinste Farbmarketerie: Screen aus Holz und Messing von Carlo Donati Studio.
„Folding Shade“ von Carlo Donati Studio, Preis auf Anfrage.
Carlo Donati Studio
Kaleidoskop! Screen „Mandala“ aus Metall und Lederflechtwerk von Zanellato / Bortotto für Objets Nomades von Louis Vuitton.
„Mandala“ von Objets Nomales, Preis auf Anfrage.
Louis Vuitton
Mit Spray-Tan: Odd Matters Schaumscreen „Guise“ für Nilufar. Preis auf Anfrage.
„Guise“ von Nilufar.
Pim Top
Bcxsys leichter Raumteiler „Origin Part I: Join“ wird aus japanischem Hinoki-Holz im traditionellen Verfahren hergestellt.
Bcxsy, „Origin Part I: Join“, Preis auf Anfrage.
Bcxsy
Standfester Metallmix: „Painting“ von DeCastelli.
„Painting“ von DeCastelli, über Archiproduts, Preis auf Anfrage.
Massimo Gardone
Marcel Wanders’ hängender Raumteiler aus Kalbsleder für Louis Vuitton lässt sich beliebig erweitern.
„Diamond“, Louis Vuitton, Preis auf Anfrage.
Louis Vuitton
Zuerst erschienen bei AD France, übersetzt und ergänzt von Hannah Starauschek.
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