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巴黎复古公寓 | 重现二十年代的辉煌

2023/02/01 00:00:00
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巴黎复古公寓 | 重现二十年代的辉煌-0
Das Design dieses Pariser Apartments von Studio Akademos ist Nostalgie in ihrer elegantesten Form.
„Es war der schönste Abend, den ich je erlebt habe und den ich je erleben werde (...) Die Tiefe der italienischen Nacht ließ dieses abendliche Spektakel wie aus der Zeit gefallen wirken.“ So schwärmte der Modeschöpfer Christian Dior vom Bal du Siècle, jenem prunkvollen Empfang, zu dem der Ästhet und Kunstsammler Charles de Bestegui am 3. September 1951 in einen venezianischen Palazzo geladen hatte. Er verkörperte die Apotheose der Café Society. In diesem Milieu, aus dem sich später der Jetset entwickelte, hatten nach dem Ersten Weltkrieg die großen Namen der Kunst- und Kreativwelt zueinandergefunden. 
Es waren diese Epoche, ihr sorgloser Prunk und ihr befreiender Glamour, die Aurélien Raymond und Costanza Rossi bei der Gestaltung des Dekors des Appartements im Westen von Paris inspirierten. „Mit diesem Projekt wollten wir eine Geschichte erzählen und die Menschen mitnehmen auf eine Reise“, sagt das Duo. Die beiden haben bereits eine erste Möbelkollektion entworfen, die von der Avantgarde der 1970er-Jahre inspiriert war – man erinnert sich an das Spirituosenschränkchen mit angeschrägten Kanten, bei dem sie satinierten Edelstahl und Nussbaum miteinander kombinierten. Damals wollten sie „den Color-Block-Glanz in die Innenräume bringen und mit dem Licht spielen“, und diese Konstante kehrt auch in ihrem aktuellen Projekt wieder, einer Wohnung in einem Art-déco-Gebäude aus dem Jahr 1936.
Studio Akademos: Ihr erstes privates Projekt in Paris
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Auf dem Art-déco-Buffet von Pander (1940) steht eine chinesische Vase aus dem 17. Jahrhundert. Der Sessel von Léon und Maurice Jallot aus den 1930er-Jahren passt zu einer Zeichnung von Guillaume Cabasson (19. Jahrhundert), einem Paar Wandleuchten (ebenfalls 19. Jahrhundert) und lackierten Wandpaneelen von Studio Akademos. © François Coquerel François Coquerel
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Im Entree ein Poliarte-Wandleuchter aus den 1970er-Jahren und eine Louis-XV-Kommode. © François Coquerel François Coquerel
So entschieden sie sich, zwischen Diele und Wohnzimmer einen schwarz lackierten Türrahmen zu schaffen, um „die Vertikalität zurückzubringen“ und auf die Innenarchitektur legendärer Räume wie des Passagierschiffs „Normandie“ zu verweisen – oder auf die Lobby des Olympic Tower in New York, wo in den 1970er-Jahren  Jackie Onassis und der Designer Halston wohnten.
Ein Wohnzimmer, das angelegt ist wie ein kleines Theater 
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In einer Ecke des Wohnzimmers hängt ein Set Maison Charles-Wandleuchten über einer Konsole von Studio Akademos. © François Coquerel François Coquerel
Aurélien Raymond und Costanza Rossi spielen mit dem Volumen und betonen die Tiefe des Hauptraums mit XXL-Spiegeln, die sich einem Walzer gleich um den Kamin schwingen. Nischen im Geist von Jean-Michel Frank beherbergen maßgefertigte Urnen, die von Hand emailliert wurden, um dem Esprit der Seventies so nah wie möglich zu kommen. Spiel und Inszenierung erreichen einen Höhepunkt mit dem schweren Vorhang in Entenblau, der den Fernseher verbirgt – ein Kunstgriff wie aus einem anderen Jahrhundert.
Die Kunst des Empfangs kommt voll zur Geltung im Esszimmer, in dem ein Erkerfenster aus der Art-déco-Epoche den Ton angibt. Hier gesellen sich ein lackierter Esstisch, ein glitzerndes Holzbuffet und eine Hängeleuchte in dunklen Schattierungen zueinander und entfalten, sobald die Nacht hereinbricht, ihre tausend Reflexionsspiele. Die Bedeutung, die Studio Akademos edlen Materialien beimisst, zeigt sich auch im Schlafzimmer, in dem Kontraste vorherrschen. Das markante Betthaupt mit seinen Winkeln aus Edelstahl trifft auf einen Wandteppich, ein Paar Nachttischlampen von Maria Pergay und einen Schminktisch aus lackiertem Glossy-Holz, den zwei große Spiegel flankieren. In den Details dieser Pariser Wohnung zeigen sich die Elemente, die sich zu festen Werten des Duos entwickelt haben: die Verwendung von Color-Blocking in den Farbakzenten, das kunstvolle Brechen der Linien und das Spiel mit Reflexionen, sei es in Form unzähliger Spiegel oder lackierter Möbel.
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Auf dem Couchtisch präsentiert sich eine Reihe von Objekten, zum Beispiel eine Skulptur von Maurice Gensoli (1945). Ausgewählt hat sie Maxime Flatry, Expertin für Möbel aus dem 20. Jahrhundert. Der Kerzenhalter und der Taschenleerer stammen aus dem Hause Goossens, die große Schachtel ist ein Entwurf von Studio Akademos. Im Hintergrund ein Paar Hocker von Maison Baguès aus den 1970er-Jahren. © François Coquerel François Coquerel
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Um den dunkel lackierten Esstisch von Akademos schart sich eine Reihe von Stühlen von Charles Dudouyt (1930er-Jahre). Ebenfalls von Studio Akademos stammt die Hängeleuchte aus glasierter Keramik. Auf dem Sideboard aus Mahagoni und Lack (Studio Akademos) steht eine Lampe aus den 1970er-Jahren von Jean-Claude Mahey, darauf ein Paar Bronzeengel aus dem 18. Jahrhundert und darüber ein Spiegel von Goossens. © François Coquerel François Coquerel
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Costanza Rossi und Aurélien Raymond (Studio Akademos). © François Coquerel François Coquerel
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