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Ein Altbau in Prenzlauer Berg bekommt ein Makeover: So wohnt der Gründer des Interiorbüros Design Alchemists, Nicholas Barsan.
Aus New York stammt der Architekt und Gründer des Interiorstudios Design Alchemists Nicholas Barsan, der sein 140 Quadratmeter großes Berliner Apartment in Prenzlauer Berg seit rund 20 Jahren mit seiner Frau und seinem Sohn bewohnt. Vor drei Jahren entschied sich die Familie, die Wohnung – die zwar groß und schön, aber wie so oft in Berlin, nicht effizient strukturiert war – komplett zu erneuern. Nicht nur attraktiver, sondern auch funktionaler sollte das Zuhause werden, ein Prozess, der drei Jahre dauerte.
Drei Jahre und ein komplettes Makeover
Vom vormals langen, breiten Flur, der in Foyer, Vorzimmer und Galerie unterteilt und um Hauswirtschaftsbereich und Garderobe ergänzt wurde, gelangt die Familie in die hellen Wohnräume. Einen loftartigen Touch verlieh der Architekt dem Wohnbereich, indem er die großen Flügeltüren entfernte und den Durchgang zwischen Küche und Wohnzimmer in Höhe und Breite vergrößerte.
Antike Möbel, Kunstwerke und das Sofa von Kelly Wearstler sollen im Wohnzimmer eine locker-leichte Atmosphäre kreieren.
MARTIN MAI
Nachmittags und abends fällt viel Sonnenlicht ins Wohnzimmer. Die hellen Töne – allesamt von Farrow & Ball – machen den hohen Raum im Berliner Apartment luftig.
MARTIN MAI
„Wir lieben Farbe und haben lange gemeinsam überlegt, welche Nuancen wir auswählen, damit wir uns nicht nach einem oder zwei Jahren daran sattgesehen haben“, erzählt Barsan. Im Wohnbereich wünschte sich die Familie eine leichte Stimmung und entschied sich auf den 3,5 Meter hohen Wänden für eine Mischtechnik aus zwei hellen Farbtönen.
Hochglanz-Rot unter der Decke – diese Farbe hatte sich der junge Bewohner für sein Zimmer selbst gewünscht.
MARTIN MAI
Hochglanz-Rot an der Decke
Auf der gegenüberliegenden Seite des Flurs befindet sich das Reich des fast 18-jährigen Sohnes. „Wir wollten sein Zimmer auch mit dem Gedanken im Hinterkopf auffrischen, dass er vielleicht bald zur Uni geht und auszieht, sodass es auch als Gäste- oder Arbeitszimmer dienen kann“, sagt der Architekt. Neben dem neuen direkten Zugang zum Bad durch die Tapetentür – die Tapete ließ die Familie eigens anfertigen – ist die knallrote Hochglanzdecke das Highlight des Raumes.
Die vorherige Küche war für die Familie zu klein geworden und verfügt nun über mehr Stauraum, größere Arbeitsflächen, hochwertigere Geräte und ausreichend Platz für Gäste.
MARTIN MAI
Im Schlafzimmer startete der Architekt mit dem Umbau. Während der ersten Umbauphase blieb die Familie weiterhin in der Wohnung, „jedoch wir haben schnell festgestellt, dass das nicht gut funktioniert. Ich habe die Bauleitung selber übernommen, aber die Bauphasen haben jeweils dreieinhalb bis vier Monate gedauert. Für die letzten beiden Bauphasen sind wir aus der Wohnung ausgezogen“, so Barsan.
Um in aller Ruhe ausschlafen zu können und nicht schon bei Sonnenaufgang geweckt zu werden, verfügen die Fenster im Schlafzimmer über Blackout-Vorhänge.
MARTIN MAI
Das ehemals 35 Quadratmeter große Schlafzimmer unterteilte er in die neue, auf Maß angefertigte Ankleide und den gemütlichen, dunkleren Schlafbereich. „Bei der Tapete von Marcel Wanders waren wir uns sehr schnell einig. Wir haben sie bei einem Messebesuch in Paris gesehen und waren beide sofort verliebt“, erinnert sich Barsan.
Terrazzo und Marmor sind die Hauptmaterialien im Gästebad, zu dem nun auch das Zimmer des Sohnes einen direkten Zugang hat.
MARTIN MAI
Auch das Bad wurde neu strukturiert. Statt eines offenen Raumes hat die Familie nun ein abgetrenntes WC und eine Duschzelle. „Das heißt, man kann das Bad nun auch parallel nutzen, es ist also wirklich viel praktischer. Vorher befand sich die Dusche zudem in der Badewanne“, erinnert sich der Architekt. „Ich finde das Gesamtergebnis einfach sehr gelungen“, sagt Nicholas Barsan. Und es ist natürlich ein tolles Gefühl, die Freude der Familie zu sehen“, sagt er. Auch sein Sohn ist begeistert von seinem neuen Zimmer: „Es ist jetzt sogar ein bisschen schwierig, ihn überhaupt dort rauszukriegen“, scherzt sein Vater.
Hier wird jede Ecke als Stauraum verwendet: Im Ankleidezimmer finden in den wandhohen Schränken Krawatten und Gürtel ebenso ihren Platz wie Jacken und Blusen.
MARTIN MAI
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