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Julien Drach und Ronit Pardo machen in Paris vor, wie man Vintage-Möbel gekonnt inszeniert.
Der Marmor-, Stein- und Messingboden im Eingangsbereich stammt von Dimorestudio. Die Hängeleuchte ist aus Muranoglas (1920), die zwei Hocker sind aus einer Dolce & Gabbana-Boutique, das Gemälde stammt von Emile Humblot, der Stuhl ist von Gio Ponti.
© Julien Drach
In der Nähe von Saint-Germain-des-Prés leben der Fotograf Julien Drach und seine Partnerin Ronit Pardo in einem lichtdurchfluteten Apartment. Schon der Eingangsbereich des Henri-Sauvage-Baus aus den Zwanzigern gibt vor, was uns durch die gesamte Wohnung begleiten wird. „Die Atmosphäre ist ein bisschen wie in The Mood for Love“, scherzen sie in ihrem scharlachroten Esszimmer – zehn Anstriche waren nötig, um den richtigen Ton zu treffen. Hier hängt eine Hängeleuchte von Otto Schulz um die Jahrhundertwende, kombiniert mit der „Uchiwa“-Wandleuchte von Ingo Maurer, zusammen erzeugen sie einen Lichteffekt, der den ganzen Raum zu einer Filmkulisse macht. Mit Ausnahme von selbst entworfenen Stücken wie dem grünen Marmortisch hat das Paar sämtliche Möbel auf seinen Reisen durch Europa gesammelt. „Die Einrichtung der Wohnung ist in ständiger Bewegung, sie ist nie wirklich fertig“, sagt Ronit, die auch gerne mal das ein oder andere Stück für ihren Familien- und Freundeskreis ausfindig macht. „Eines Abends kamen Freunde zu uns zum Abendessen und verliebten sich unsere Wandleuchte aus den Sechzigern. Nach langer Suche konnte ich sie tatsächlich in Südfrankreich für sie ausfindig machen“, berichtet sie stolz.
Die Vintage-Leuchte ist aus den Sechzigerjahren, das Rattansofa und der Couchtisch aus Messing sind von Gabriella Crespi, der Teppich von Edward Fields aus den Siebzigern und der Sessel von Paolo Buffa.
© Julien Drach
Vintage-Möbel: So mixen Sie Möbel aus verschiedenen Epochen
Im Apartment von Drach und Pardo finden die unterschiedlichsten Epochen zusammen. Dimorestudio entwarf die Messingküche und kombinierte sie mit Marmor, Stein und noch mehr Messing. Einige der Möbel begleiten das Paar schon seit Ewigkeiten, wie zum Beispiel zwei Hocker aus einer Dolce & Gabbana-Boutique, eine Murano-Leuchte aus den 1920er-Jahren oder eine Hängeleuchte von Hans-Agne Jakobsson mit rosa Fransen. „Ich erinnere mich an die Geschichte jedes einzelnen Objekts …“, schwärmt Prados. Einen Teil dieser Möbel wird sie nun über Piasa verkaufen, das Bild für die nächste Inszenierung in diesen wandlungsfähigen Räumen hat in ihrem Kopf längst Form angenommen.
Von der Decke hängt eine Leuchte von Otto Schulz aus rosafarbener Seide (1911), „Leggera“-Stühle versammeln sich um den Marmortisch von Ronit Pardo, dahinter eine Anrichte von Osvaldo Borsani.
© Julien Drach
Im Esszimmer steht ein Marmortisch mit Messingbeinen von Ronit Pardo, dahinter ein Sofa von Fabrizio Casiraghi.
© Julien Drach
Im Wohnzimmer: Die Wandleuchte aus Kunststoff und Metall ist aus den 1960er-Jahren, an der Wand hängt ein Druck aus Julien Drachs Serie „Constructions“, davor ein italienischer Sockeltisch aus Metall und Kristallglas (um 1950).
© Juien Drach
Das Rattansofa ist von Gabriella Crespi, der Teppich von Edward Fields (1970).
© Julien Drach
Das Bücherregal und der Tisch sind von Franco Albini, der Kerzenständer von Vincent Darré, und die Drehstühle aus Leder und Messing von Börje Johanson stammen aus den Sechzigern. Die Blumensträuße kommen vom Floristen Stanislas Draber.
© Julien Drach
In der von Dimorestudio entworfenen Messingküche stehen „Leggera“-Stühle von Gio Ponti und Leuchten des Glasmachermeisters Max Ingrand (1963).
© Julien Drach
Im Marmorbad finden sich zwei Messingleuchten aus den 1940er-Jahren.
© Julien Drach
Ronit Pardo.
© Julien Drach
Zuerst erschienen auf AD France, übersetzt von Mailin Sophie Zieser.
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